Nach Pinguin und Panda: Die 10 wichtigsten SEO-Tipps
Google hat den mit den Algorithmus-Updates Pinguin und Panda Webmastern, die weniger auf Inhalte, als auf Suchmaschinenoptimierung achten, den Kampf angesagt. Wer seine Website künftig auf guten Platzierungen sehen will, muss umdenken. Wir stellen Ihnen die 10 wichtigsten SEO-Tipps nach Pinguin und Panda vor.

Google hat den Anspruch, den Nutzern bei Suchanfragen möglichst die nützlichsten Ergebnisse auf den vordersten Plätzen zu präsentieren. Dafür analysieren die Webcrawler regelmäßig die Inhalte sämtlicher indizierter Websites, prüfen, wie lange andere Nutzer nach ähnlichen Suchanfragen auf den jeweiligen Seiten verweilt haben und kontrollieren, wie auf anderen Websites über die entsprechenden Seiten berichtet wird und wie viele mit Links auf das Angebot verweisen. Ein Teilbereich von SEO ist es, diesen Faktor durch gezieltes Linkbuilding zu beeinflussen. Mit den beiden Updates Pinguin und Panda hat Google jedoch entscheidende Änderungen vorgenommen, die die bisherigen SEO-Regeln über den Haufen werfen und neue Konzepte erfordern.

1. Link-Management überarbeiten
Bei der Analyse der Gewinner und Verlierer nach den Updates fällt auf, dass vor allem Websites, die von vielen Backlinks aus Artikelverzeichnissen und Webkatalogen von Google abgestraft wurden. Die Gewichtung der Linkwertigkeit aus diesen Quellen wurde drastisch reduziert. Wer seine Schwerpunkte beim Linkbuilding bislang auf diese Bereiche legte, muss umdenken, und andere, authentischere Linkquellen generieren.

2. Autoritäts-Links gewinnen an Bedeutung
Zu den Gewinnern der Algorithmus-Updates zählen vor allem Websites, auf die von Autoritäten verlinkt wird. Zu den Autoritäten im Internet zählt Google beispielsweise stark frequentierte Nachrichtenportale, behördliche Websites und Online-Ableger von Fach-Magazinen. Finden sich hier Links auf eine andere Website, wertet Google dies als „inhaltlichen Ritterschlag“. Es wird für Webmaster also noch wichtiger, starke Backlinks zu generieren.

3. Natürliches Linkprofil
Insgesamt wird es für die SEO immer wichtiger, dass Websites ein natürliches Linkprofil aufweisen. Das bedeutet, dass auf eine „normale“ Seite nicht nur aus tausenden Webkatalogen verlinkt wird und sonst aus keiner Quelle. Ein natürliches Linkprofil zeichnet sich dadurch aus, dass von unterschiedlichen Website-Typen Backlinks auf eine Seite führen: also aus Foren, Blogs, Autoritäts-Websites und anderen Quellen. Dieses Profil darf durch SEO nicht unnatürlich verändert werden.

4. Usability optimieren
Überzeugen Sie Ihre Besucher nicht nur durch gute Texte, sondern auch durch eine benutzerfreundliche Seite. Die Verweildauer Ihrer Besucher spielt für das Google-Ranking eine entscheidende Rolle. Sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Besucher bei Ihnen zurechtfinden und bei Ihnen stöbern. Das beginnt schon bei der Druckfunktion für Ihre Webinhalte.

5. Content ist entscheidend
Ohne hochwertigen Content ist SEO wertlos. Entscheidend ist nach Panda und Pinguin noch viel mehr, dass Sie Ihren Besuchern einen inhaltlichen Mehrwert liefern. Legen Sie also großen Wert auf die Qualität der Texte, die auf Ihrer Website erscheinen. Schreiben Sie sie selbst, oder beauftragen Sie Experten – zum Beispiel über Content Marketing Agenturen.

6. Duplikate vermeiden
Hochwertiger Inhalt ist für Ihre Platzierungen nur dann hilfreich, wenn er einzigartig ist. Vermeiden Sie also unbedingt Duplicate Content – der zum Beispiel entsteht, wenn Sie Herstellertexte unbearbeitet übernehmen, oder noch schlimmer, Texte einfach von anderen Seiten kopieren.

7. Mit Experten zusammenarbeiten
Für die meisten Webmaster ist es unmöglich, regelmäßig hochwertige Inhalte selbst zu erstellen. Hier bietet sich die Zusammenarbeit mit Textagenturen an. Diese kümmern sich auf Wunsch vollautomatisch um die regelmäßige Produktion von Content. Suchen Sie nach Anbietern, die gratis Blog Texte oder sonstige Inhalte auch gegen Bezahlung verfassen.

8. Natürlich wachsen
Google ist Websites gegenüber misstrauisch geworden, die in kurzer Zeit auffällig viele Backlinks generieren und anschließend wieder über einen gewissen Zeitraum fast stagnieren. Dies ist für die Suchmaschine ein klares Indiz für künstlich erzeugte Links. Verzichten Sie also unbedingt darauf, durch den Kauf von massenhaften Backlinks schnell nach oben klettern zu wollen.

9. Netzwerke bilden
Backlinks aus Blogs, die selbst ein gutes Google-Ranking aufweisen, werden für Websites immer wichtiger. Bilden Sie deshalb ein Netzwerk aus Blogs, die sich thematisch mit Ihren Inhalten befassen, und versuchen Sie sich dort regelmäßig ins Gespräch zu bringen – beispielsweise mit spannenden Produkt- oder Branchennews, die Sie dem Blogger zukommen lassen.

10. Identische Ankertexte vermeiden
Gerne werden von Webmastern Foren oder Frage-Antwort-Portale genutzt, um in Threads Links auf die eigene Website zu setzen. Grundsätzlich kann diese Methode nach wie vor wirkungsvoll sein, allerdings sollten Sie unbedingt darauf achten, nicht überall identische Ankertexte zu verwenden. Daran erkennt Google einen Manipulationsverdacht und straft Sie ab.